Basketball

Mini-Basketball: Variante III.1.1_2 + 2 x 2+2 (8)

Bei Mannschaftsspielen mit größerer  Sportleranzahl in einer Einheit ist die Einstellung der Teilnehmer zum konkreten Wettbewerb oft sehr unterschiedlich. Die Ziele und Interessen der einzelnen Beteiligten können bei größeren Teams voneinander gravierend abweichen.

Der eine genießt den Spielablauf, die Kommunikation mit den Mitspielern. Den anderen interessiert nur das Endergebnis – er will unbedingt gewinnen.

Bild: pixabay.com

Der Dritte ist vorsichtig, da er nach längerer Pause seine Fitness aufbaut, sein Siegeswille ist mäßig. Bei der Anwendung des op‑tc‑Prinzips in Variante III ist der Wettbewerb von kleinen eingespielten Gemeinschaften, in denen sich Paare oder Dreier-Mannschaften bilden und als eine Einheit auftreten wollen, mit diesen Problemen weniger belastet.

Wenn zwei gute Basketball-Freunde im op-tc-Modus ihre Teamfähigkeit testen wollen und gegen andere „2er Mannschaften“ etwa gleicher Spielstärke antreten, dann kann ein spannender Wettbewerb für die Beteiligten entstehen. Die zwei Freunde, Peter und Frank, melden sich mit ihren Angaben zum Alter, zu ihrer Leistungsfähigkeit, ihrem Wohnung-Standort, der Zeitvorstellung für ein op-tc-Turnier beim Verein, Landesverband oder hoffentlich irgendwann in einer „op-tc-Wettbewerbs-Zentrale“ an. Das Turnier wird angemeldet oder ausgeschrieben, damit weitere Bewerber mit gleichem Wunsch sich bewerben können.

Auch Michael und Kurt sind an diesem Turnier interessiert. Wenn drei oder mehrere Mannschaften sich gemeldet haben und die Organisation, der Standort sowie der Zeitpunkt des Turniers abgestimmt wurden, kann der Wettkampf stattfinden.

Angenommen es haben sich vier oder acht 2-er Mannschaften gemeldet. Die Einheit A (Peter und Frank) spielen mit Michael und Kurt (Einheit B) zusammen gegen die Einheiten C und D das erste Spiel.

Es entstehen op-tc-Basketball-Spiele vier gegen vier, wo zwei „2er Mannschaften“ gegen andere zwei „2er Mannschaften“ antreten. Hier die neun Spiele einer Ausscheidevariante des Tur-niers mit 8 „2er Mannschaf-ten“:

Var. III.2.2_2+2 x 2+2 (16)

Die 2-er Mannschaft A (Peter und Frank) sind nach 3 Spielen im Halbfinale leider ausgeschieden. Die 2-er Mannschaft B (Michael und Kurt) haben es in das Finale geschafft und dürfen in drei weiteren Spielen das Sieger Paar ermitteln. Im Mini-Turnier werden zwei Halbzeiten zu je 6 Minuten mit einer Pause von 3 Minuten (5 Minuten Pause zwischen den Spielen) gespielt – ein Spiel dauert 20 Minuten.

Die Spiele Halbfinale 1 und 2 finden abwechselnd statt. So kann auch für genügend Ruhezeit zwischen den Spielen gesorgt werden. Das Halbfinale ist in zwei Stunden absolviert. Der Vormittag endet nach weiteren drei Finalspielen. Die Finalisten haben dann 6 Spiele gespielt – 36 Minuten im Halbfinale und 36 Minuten im Finale.

Es lohnt sich, ein solches Turnier auszutesten.

Mannschaften mit vier oder mehr Teilnehmern

Ein op‑tc‑Basketballturnier mit jeweils vier Spielern möglichst gleicher Spielstärke im Teilnehmerpool ist ebenfalls denkbar. Allerdings sind solche Wettbewerbe eventuell weniger attraktiv, da die Rotationen komplexer sind und die Veranstaltungen länger dauern. Da sind schon eher Wettbewerbe mit Zweispieler-Mannschaften (2 + 2 als zwei Einheiten gegen 2 + 2 als Gegeneinheiten) in einem op‑tc‑Wettbewerb eher von Interesse.

Beispiel des möglichen Verlaufes des Basketballturniers:

Bild: pixabay.com

Die Nummer auf der Hose kennzeichnet den Spieler. Die Farbe des Spielertrikots kennzeichnet die momentane Mannschaft.

Womöglich ist dieser Vorschlag weniger praktikabel oder eher geeignet für akribische langfristige Wettbewerbe, z. B. für Meisterschaften. Allerdings ist der Vorschlag für ein feierliches Event oder ein Mannschafts-Training unter Spielbedingungen am Wochenende gerade richtig. Vor allem sorgt er für eine Vollauslastung unter Spielbedingungen.

Je größer die Anzahl der Anmeldungen, desto komplexer sieht die Tabelle der Mannschafts-Ansätze aus. Die Anzahl der tatsächlich festzulegenden Spiele kann nur durch Auswahl oder Auslosung einer konkreten Spielermenge durchgeführt werden. Dies sollte immer für die erste Runde eine Ausnahme sein, damit nach dieser Runde eine passende Teilnehmerzahl erreicht wird. Gerechter würde es vorgehen, wenn bei vielen Spielen eine vorher abgestimmte Anzahl der Spiele ausgelost wird.

Beispiel für Wettbewerb in einem Schnell-Basketballturnier mit acht Teilnehmern (je 2 x 5 Minuten, für einen Sieg gibt es 3 Punkte, für ein Unentschieden gibt es 1 Punkt):

Mitwirkende — Personen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 – Tabelle der Ansätze und Ergebnisse

Bild: freepik.com

Wettbewerbsergebnis

Aus der Tabelle der Ergebnisse des Wettbewerbs geht hervor, dass man ansonsten das Turnier wegen der Dauer auf z. B. zehn Spiele begrenzen kann, allerdings ist das Ergebnis dann nicht das eines vollständigen Turniers und der Sieger ist möglicherweise immer der tatsächlich mathematisch ermittelte beste Spieler. Das Ergebnis der ersten zehn Runden würde dann so aussehen:  

Schnell-Basketballturnier mit 8 Spieler, hier Spiele 1 bis 10 mit Auswertung

Bei den weiteren zehn Spielen sehen dann die Zwischenergebnisse schon ein wenig anders aus.

Die Endergebnistabelle verrät uns schließlich eine mathematisch vollständige Leistungsstärke der virtuellen Teams und der einzelnen Spieler:

Beispiel für Turnierdauer (Spiel je 2 x 5 Minuten):

  • ca. 2 Stunden bei 5 Spielen (je 5 – 10 Minuten Pausen)
  • ca. 3 – 4 Stunden bei 10 Spielen (je 8 – 10 Minuten Pausen)
  • ca. 6 – 8 Stunden bei 20 Spielen (2 x Vormittage am Wochenende)
  • ca. 2 Tage bzw. ein Wochenende bei Vollturnier mit 35 Spielen (ein echter Turniermarathon)
Schnell-Basketballturnier mit 8 Spieler, hier Spiele 11 bis 20 mit Auswertung
Schnell-Basketballturnier mit 8 Spieler, hier Spiele 21 bis 30 mit Auswertung
Schnell-Basketballturnier mit 8 Spieler, hier Auswertung aller 35 Spiele (angezeigt 1-5 und 31-35)

Leider würde bei einer klassischen Zusammensetzung ein vollständiges op‑tc‑Turnier mit großen Teams zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Bei der Begrenzung der Spielanzahl wird sich der mental und leistungsmäßig stärkere Teilnehmer schon durchsetzen.

Weitere Informationen für Mitglieder in Vorbereitung.

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