Var. VII.1_5+1 x 15+3 (20+4)
Spielarten mit Torwart und vielen Feldspielern, wie z. B. Fußball, Handball oder Eishockey, sind für eine op‑tc‑Rotation schwieriger zu handeln als kleinere Teamspiele wie Tennis oder der Tanzsport. Beispiele zu Mini-Eishockey-Wettbewerben sind in Variante VII ausführlich beschrieben.
Die Ausbildung der Spieler als Verteidiger, Mittelfeldspieler oder Angreifer kann ja bei den op-tc-Turnieren entweder mitgenutzt werden oder die Rollen werden abwechselnd während des Spiels in vorheriger gemeinsamer Abstimmung wahrgenommen.

Für ein angekündigtes Eishockey-Turnier melden sich jeweils 4 Spieler etwa gleicher Spielklasse für eine der Spielpositionen an – 4 Torwarte, 4 Linksverteidiger, 4 Mittelangreifer usw. Ausgeschrieben sind das Alter, die Spielklasse, der Zeitpunkt und der Standort der Veranstaltung. Also kommen 4 volle Mannschaften zustande. Ersatzspieler springen nur bei Abwesenheit der Angemeldeten oder bei Verletzungen ein.
Die Spieler behalten immer die ausgewählte Spielerposition, rotieren aber 6 Mal (es können 6 Spiele mit unterschiedlichen Zusammensetzungen ausgetragen werden). Im Ergebnis kann der Sieger jeder Spielerposition ermittelt werden.
Konkret würde das Turnier so aussehen:
Es ist zum Beispiel ein Freundschaftsturnier zweier Clubs – jeder Club stellt 12 Spieler
bei – eine Doppelbesetzung jeder Position (Ersatzspieler ausgenommen).



Also könnten sowohl sechs Spiele der Mannschaften 1 bis 4 im op-tc-Modus stattfinden (Block 1) als auch sechs Spiele mit Kreuz-Mischung der Mannschaften 1 bis 4 (Block 2). Oder es sind 2 Tage für die Blöcke 1 und 2 vorgesehen. Die Zuordnung der Spieler zu den Mannschaften 1 bis 4 kann auch ausgelost werden, dies ermöglicht eher eine zufällige Verteilung der Spieler in den Runden.
Da ein Wechsel der Spieler (in der Regel keine Ersatzspieler) während des op-tc-Turniers nicht stattfindet, sollten die Spielzeiten wegen physischer Belastung verkürzt werden. Wenn in jeder Zusammensetzung nur zwei Halbzeiten zu je 10 Minuten (Pause zwischen Halbzeiten ist 5 Minuten, Pause zwischen den Spielen ist 10 Minuten) gespielt werden, dann dauert ein Spiel ca. 30 Minuten. Bei sechs Spielen in einem Block ist die Dauer des Turniers mit ca. 3-4 Stunden an einem Tag möglich. Jeder Spieler hat 3 x 20 Minuten gespielt – also eine reguläre Spielzeit.
Die Rolle des Trainers gewinnt in diesem Fall entscheidend an Bedeutung. Ein Spiel dahingehend zu beobachten, die momentanen Spieler der Mannschaft so einzuschätzen oder die Positionen während des Spiels so zu bewerten, dass nach dem Turnier jeder der zwölf eigenen Spieler wertvolle Hinweise zur Verbesserung der eigenen Leistungen erhält, ist eine wahre Kunst und erfordert viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung des Coaches. Wird es solche Trainer für den op‑tc‑Wettbewerb geben?
Zu erwarten ist eine höhere Spielkultur in den op-tc-Veranstaltungen, da jeder Teilnehmer eine besondere Eigenverantwortung trägt. Die Rolle und Verantwortung der Wertungs- oder Schiedsrichter werden dabei enorm steigen, da nicht nur Mannschaftssiege, sondern auch faires Verhalten zu bewerten sind.
