Familie und Freundeskreis

Spiele im familiären Umkreis eignen sich hervorragend für wechselnde Mannschafts-Zusammenstellungen, für ideenreiche Teamvergleiche. Es gibt eine sehr breite Palette an Brettspielen für Familienspiele an Wochenend-Abenden, die gegenwärtig nach dem op‑tc‑Prinzip einen weiteren Aufschwung erleben könnten.

Gerade in Familien, in denen Eltern und vielleicht sogar Großeltern am gemeinsamen Spieltisch die Kinder mit kluger und schöpferischer Beschäftigung zur Geduld und Einhaltung der Spielregeln erziehen, entsteht ein einzigartiges Zusammengehörigkeitsgefühl. Zahlreiche positive Fähigkeiten werden gebildet und gefördert, insbesondere in den sozialen Bereichen.

Die Sockenschlacht

Ein begehrtes Familienspiel, das den Kindern viel Spaß macht und traditionell vor dem Schlafen unerlässlich erwünscht wird, ist die Sockenschlacht. Immer, wenn die Enkel bei den Großeltern übernachten, ist die Sockenschlacht ein sehnsüchtig erwartetes Ereignis. Bei uns läuft sie so ab.

Am Abend vor dem Waschen und dem Vor- und Bücherlesen im Bett gibt es immer eine Viertelstunde Sockenschlacht. Der Höhenpunkt des Events spielt sich im großen Kinderzimmer ab. Die Familie, Oma, Opa, Enkel zehn Jahre und Enkelin sieben Jahre bereiten sich für einen aktiven und aufregenden Wettkampf vor. In der untersten Schublade in Opas Schrank liegen immer viele zusammengerollte Sockenpaare. Je fünf Stück von diesen Knollen werden an die Spieler verteilt und als Wurfkugel benutzt. Etwa zwei Meter der Zimmermitte werden als neutrale Zone erklärt, die keiner während des Spiels betreten darf. Jede Mannschaft besteht aus zwei Spielern, die auf den Seiten der neutralen Zone Stellung aufnehmen.

Die Schlacht beginnt. Nach dem Start wird geworfen. Sockenkugeln darf man fangen und danach wieder benutzen, aber nicht vom Fußboden aufheben. Eine getroffene und nicht gefangene Wurfkugel zählt als Treffer. Jeder Spieler darf zweimal getroffen werden – beim dritten Mal scheidet er in dieser Runde aus. Nach etwa fünf Minuten endet die 1. Runde. Entweder sind 2 oder 3 Spieler ausgeschieden oder alle Wurfkugeln liegen auf dem Fußboden.

Es steht z. B. für Mannschaft (Opa-Enkel) – 4:6. Jeder der Spieler wurde zweimal getroffen, hat aber von der Mannschaft (Oma-Enkelin) beide Spieler zum Ausscheiden gebracht. Danach wird rotiert und die 2. Runde beginnt. Nun gewinnt das Team Oma-Enkel mit 5:6. Die dritte Runde endet mit dem Sieg des Kinderpaares Enkel-Enkelin 3:6.

 Jeder Spieler zählt die eigenen Siege und Verluste:

Opa – 1 Sieg, 16 Treffer:               3. Platz,

Oma – 1 Sieg, 17 Treffer:               4. Platz,

Enkel – 3 Siege, 12 Treffer:           1. Platz und

die Enkelin hat 1 Sieg, 15 Treffer:    2. Platz.

 Die Socken werden eingesammelt und kommen wieder in die Schublade. Die Kinder wandern ins Bad. Die Großeltern erholen sich vom Stress und bereiten die Bücher zum Lesen vor. Eine klassische op‑tc‑Sockenschlachtrunde wurde erfolgreich vollendet.

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