Variante I.1.1_2x2(4), Beispiel eines Turniers
Bei der Variante I des op-tc-Prinzips handelt es sich um zwei oder mehrere Mannschaften mit jeweils zwei Spielern gleichen Geschlechts. Von Spiel zu Spiel ist es nur die Mannschafts-Besetzung, die durch die Rotation der Sportler immer anders aussieht. Die Spieler des Paares sind in einer Stufe des Wettbewerbs immer anders zusammengesetzt.
In den Regeln im op-tc-Modus ändert sich nichts im Vergleich zu dem üblichen Spielablauf – alle bekannten Regel-Vorgaben sind einzuhalten. Im op-tc-Spielablauf gibt es außerdem keine speziellen Aufgaben oder Merkmale, die zu beachten wären. Es sollten möglichst die aktuellen Hand- und Regelbücher sowie das Buch für die Offiziellen eingehalten werden.
Die Wettkämpfe nach dem Prinzip der Einzelbewertung sollten zwischen Badmintonspielern mit ungefähr identischem Spielniveau (ähnlicher Spielstärke, gleicher Klasse) stattfinden. Hier kann natürlich sowohl ein gleichgeschlechtlicher Wettbewerb als auch ein gemischter Wettbewerb (Mann und Frau) organisiert werden. Im zweiten Fall (vier Spieler und vier Spielerinnen) würde das Turnier analog Variante II, wie bei einem Tanzturnier, ablaufen. Natürlich mit nur zwei Mannschaften je Spiel.
Im ersten Fall (Turnier für vier Spieler oder vier Spielerinnen) gilt z. B. die Variante Var. I.1.1_2 x 2 (4), im Mixed-Turnier gilt z. B. die Variante Var. II.1.1_1+1 x 1+1 (2+2).
Beispiel des möglichen Verlaufes des Turniers (vier Spieler)
Als Vorschlag wird in Klammern die Kleidung der Spieler gezeigt (Farbe Leibchen/Farbe Hose).
Im Wettbewerb Badminton-Doppel gibt es für den Sieg je Satz einen Punkt. Gespielt wird bis zu zwei gewonnenen Sätzen:
Mitwirkende — Personen A, B, C und D

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| Spielansätze | Spielergebnisse | |
| 1 | A+B (gelb/schwarz+gelb/lila) gegen C+D (blau/rot+blau/grün) | 2:1 |
| 2 | A+C (blau/schwarz+blau/rot) gegen B+D (gelb/lila+gelb/grün) | 2:0 |
| 3 | A+D (gelb/schwarz+gelb/grün) gegen B+C (blau/lila+blau/rot) | 2:1 |



Achtung! Spieler A hat im gesamten Wettbewerb schwarze Sport-Shorts an, Spieler B eine in lila, Spieler C eine in rot und Spieler D eine Sportshort in grün. Die Farben der jeweiligen Mannschaft kennzeichnen die gelben oder die blauen T-Shirts. Die Mannschaftsfarben sind vorgegeben oder frei wählbar – die Spieler wechseln diese in Spielansätzen 1 bis 3. In unserem Beispiel hat Spieler C immer das blaue Trikot an.
Ein Wechsel der Oberteile der Bekleidung (Leibchen) ist wünschenswert, nicht aber zwingend erforderlich, da die Spieler der zwei Mannschaften durch das Netz getrennt sind. Inwieweit der Kleidungswechsel hier erforderlich ist, entscheiden die Veranstalter. Wird das Verständnis des Spiel-Prinzips dadurch erhöht? Wahrscheinlich doch, da die Sportler damit durch andere Merkmale erkannt werden (Haare, Stirnband, Hosenfarbe, Schuhe, Schläger usw.). Gerade die Zuschauer werden bei op-tc-Turnieren wesentlich mehr gefordert als in heute üblichen Wettbewerben. Denn sie verfolgen ja Runde für Runde nicht nur das Spiel zweier Mannschaften, sondern zugleich die Erfolge einzelner Spieler.
Beispiel für ein Wettbewerbsergebnis
| Wertung | Spiel 1 | Spiel 2 | Spiel 3 | Platz |
| A | 1 / 2 : 1 | 2 / 4 : 1 | 3 / 6 : 2 | 1 |
| B | 1 / 2 : 1 | 1 / 2 : 3 | 1 / 3 : 5 | 3 |
| C | 0 / 1 : 2 | 1 / 3 :2 | 1 / 4 : 4 | 2 |
| D | 0 / 1 : 2 | 0 / 1 : 4 | 1 / 3 : 5 | 4 |
(Punkte / Partiegewinne: Verluste)
