Springreiten, Hindernisreiten

Beim Springreiten geht es um eine möglichst schnelle und zumindest fehlerfreie Überwindung mit einem Pferd einen Parcoursfolge von Hindernissen in einer vereinbarten Reihenfolge. Hoch-, Weit- und Steilsprünge sowie Geländehindernisse sind gefragt. Eine spezielle Schulung in Reittechnik ist erforderlich, damit die Pferde nicht „sauer“
(springunfreudig) gemacht werden.

Variante V.1.1_1+1×1+1 (5+3)

Turnier-Springreiten, Hindernisse mit Parcours

Die Bedingungen im Springreiten sollten sich nur dahingehend von allgemein bekannten Wettbewerben unterscheiden, dass genügend Zeit zwischen den einzelnen Runden vorhanden ist, da die Tiere mehrfach mit unterschiedlichen Reitern antreten.

Beim Springreiten ist vorwiegend das gefühlvolle Heranführen des Pferdes an ein Parcour von Hindernissen und Wassergräben in einer festgelegter Reitstrecke entscheidend. Zum Entwickeln eines optimalen Anlaufs für den Absprung vor dem Hindernis sind Rhythmusgefühl, Balance und besonderes Geschick erforderlich. Der Reiter muss in der Lage sein, die Zügel und Gerte effektiv einzusetzen. Beim Abwerfen von Hindernisteilen, beim Stehen vor einem Hindernis und beim Überschreiten der vorgegebenen Zeit werden Strafpunkte vergeben.

Der Reiter mit der geringsten Strafpunkte-Zahl gewinnt den Wettbewerb. Bei Punktgleichheit entscheidet die erreichte Start-Stop-Zeit. Die Tabelle eines Springreiterturniers, an dem sich fünf Reiter (1 bis 5) angemeldet haben und drei Pferde (A bis C) zur Verfügung stehen sieht wie folgt aus:

Var. V.1.1_1+1×1+1(5+3). 5 Teilnehmer im Springturnier

Ergebnisse der Runden:


Grün = 1. Platz
Gelb = 2. Platz
Orange = 3. Platz

Foto: pixabay.com

Eine besondere Herausforderung stellt die Bereitstellung der Tiere für die Turniere dar. Geehrt sollten vor allem die Pferde und die Trainer, die als Gewinner im Turnier hervorgehen.

Im Allgemeinen sollten beim Turnierabschluss alle Pferde und vor allem deren Pfleger und Trainer als erste und mit besonderem Respekt bedacht werden, denn die Erfolge der Reiter sind, wenn auch beachtenswert, nicht so mühevoll und beschwerlich erarbeitet worden, wie die der Tierpfleger.

Beispiel für ein Wettbewerbsergebnis

Die Klasse des Reiters muss an mehreren Pferden bewiesen werden.

Entsprechend den Platzierungen würden die

Reiter 1 bis 5 folgende Summen erreichen:

Entsprechend folgen Reiter 2 bis 5: 7 5 4 8

Für die Pferde 1 bis 3 würde das Ergebnis so ausfallen:

Pferd 1 hat 11 Platzierungen, Entsprechend folgen Pferde 2 und 3 mit 7 und 12 Platzierungen.

Ein Training der Pferde für unterschiedliche Reiter ist umso I interessanter und komplizierter, da für das Tier nur allgemeingültige Befehle zu erkennen und auszuführen sind. Vielmehr ist es Aufgabe des Reiters, die exakte Ausführung des Befehls zum richtigen Moment zu leisten.

Voraussetzungen für ein ordnungs-gemäßes op-tc-Dressurturnier sollten die erforderlichen Reitscheine und Zulassungen für Reiter und Pferde sein.

Noch keine Erfahrungen.

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