Varianten V.7.1.1_1+1 (N+N)
Dogdance oder Freestyle ist ein Tanzen des Hundes unter Anleitung des Menschen. Die rhythmische Bewegungen des Tieres zu Musik können entsprechend festgelegten Körpersignalen und verbalen Kommandos mit einer tänzerischen präsentierten Choreographie dargestellt werden.
Die Sportart vereint Elemente des Obedience – wie sehr aufmerksames „Bei-Fuß-Gehen“ – mit speziellen Kunststücken zu einem Musikstück. Typische Kunstfiguren dabei sind beispielsweise Seiten- und Rückwärtsgänge, Drehungen, Beinslalom, Pfotenarbeit. Sprünge über oder durch die Arme des Hundeführers, Lauf zwischen den Beinen des Menschen ergänzen das Repertoire. Männchen machen und Polonaise gehören ebenfalls dazu.

Es gibt Dogdancing-Turniere in unterschiedlichem Rahmen, bis hin zu internationalen Ebenen. Grundsätzlich wird bei Turnieren unterschieden zwischen Fun-Klassen und offiziellen Klassen. Während in den Fun-Klassen keine Punktbewertung und kein Vergleich der Teams durch die Richter erfolgt, werden die Paare, Sportler und Hund, in den offiziellen Klassen durch einen Richter bewertet und anhand ihrer erreichten Punktzahlen platziert. In den offiziellen Klassen sind keine Hilfsmittel zur Verstärkung wie Futter, Klicker oder Spielzeug zulässig. Eine Bewertung in offiziellen Klassen erfolgt, sobald ein Starter sich für diese Klasse gemeldet hat.
Wie viel Freude, Befriedigung und Glücksgefühl ein Tanzturnier mit dem eigenen Hund macht, kann man anhand der nachfolgenden Bilder sehen. Inwieweit ein op‑tc‑Dogdancing-Turnier möglich ist, hängt von der Ausbildung der Tiere ab. Es ist ein schwieriges Unterfangen, da die Hunde wahrscheinlich immer nach dem eigenen Herrchen oder Frauchen suchen werden und weniger den Zeichen des unbekannten Mitspielers folgen. Die Kunst, die Tiere so zu trainieren, dass sie auch auf fremde Befehle reagieren, ist ein Erfolg des Hundebesitzers bzw. des Hundetrainers.
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