In vielen Einzelwettbewerben (z. B. Speerwerfen, Weit- oder Hochsprung) konzentriert sich das Geschehen auf einzelne Höhepunkte, die außerdem durch den Zeitpunkt des Auftretens der Favoriten bekannt sind. Damit hat der Besucher die Möglichkeit, sich nicht den ganzen Wettkampf, sondern nur die wichtigsten Momente der Veranstaltung auszusuchen und anzusehen.
Mannschaftsspiele hingegen gewinnen immer mehr an Bedeutung, da sie für die Beteiligten dauerhaft spannender und abwechslungsreicher, für das Publikum wirkungsvoller und unterhaltsamer sind.
Hier eine weniger realistische Variante, da sie nur über einen sehr langen Zeitraum möglich ist – etwa als vereinsinterne langfristige Trainings-Leistung oder z. B. zur Auswahl einer Nationalmannschaft.
Als abwechslungsreiche Trainingsergänzung findet eine interne Volleyball-Clubmeisterschaft im op-tc-Verfahren mit Dreispieler-Mini-Mannschaften (3+3 als zwei Einheiten gegen 3+3 als zwei Gegeneinheiten) statt. Womöglich ist je Mini-Mannschaft ein Ersatzspieler für den Fall von Abwesenheit oder Verletzung zugelassen (3+1). Nehmen wir den ungünstigsten Fall an, dass sieben „3er-Mannschaften“ des Clubs zu einem Jahreswettbewerb zusammengefunden haben.

Bei acht Mannschaften könnte man schon das Halbfinale im Gruppen-Modus spielen. Tabelle aller Spiele für die sieben „3er-Mannschaften“ (weiß spielt gegen grün).

Nun gibt es mathematisch 35 Runden in den die Mannschaften „Alle gegen Alle“ spielen und das in 106 Spielen – das wäre ein volles Jahres-Programm über 35 Trainingswochen, selbst wenn in jeder Partie bis zu 15 Punkten gespielt wird und je Woche bei 2-3 Trainingseinheiten je drei Spiele stattfinden. Eine 3er Mannschaft kann als Club-Titelträger ermittelt werden – das Ganze wäre ein Jahresprogramm für 35 Wochen.

Nach dieser relativ aufwendigen „Vorrunde“ kann dann eventuell an einem Tag das Finale zwischen den 4 besten Mannschaften, hier z. B. 2, 3, 4 und 7 zusätzlich ausgetragen werden. Hier würde die Mini-Mannschaft 4 als Sieger hervorgehen.
Vereinfachen lässt sich diese Situation dadurch, dass z. B. nur die sieben blau gekennzeichneten Runden frei gewählt und in 7 Wochen ausgetragen werden (je drei Spiele/Woche). Dadurch spielt jede „3er Mannschaft“ vier Wochen und wird nach den erreichten Siegen und Punkten bewertet. Die Nummern der „3er Mannschaften“ (1-7) werden ausgelost. Das wäre darüber hinaus eine Art Pokal-Lösung, wenn die besten vier Mannschaften dann das Finale bestreiten.
Inwieweit solche Wettbewerbe offiziell clubübergreifend stattfinden (sie sind allerdings auch in anderen Sportarten möglich), ist eine Frage des Bedarfes und der Ausschreibung, Organisation und Berichterstattung.
Aber anfangen kann man sehr wohl mit einem Turnier von vier Dreier-Mannschaften, die analog dem Finale drei Mini-Spiele an einem Wochenende absolvieren.
Bei solchen aufwendigen Vorschlägen sollte man immer die Frage stellen: Was will man erreichen?
- Die besten Einzelkönner herausfinden?
- Eine beste Mannschafts-Zusammensetzung ermitteln?
- Ein Turnier organisieren, bei dem alle miteinander einfach Spaß haben?
- Bestimmte Trainingsvorgaben festlegen und antrainieren?
Weitere Informationen in Vorbereitung.
