Rückschlagspiele

Die bekanntesten Sportarten, in denen Doppel gespielt wird, sind Tennis, Tischtennis, Badminton und Squash. Sie sind am besten für eine Teilnehmer-Rotation geeignet, da es hier zwischen den beiden Mitgliedern eines Teams keine größeren formalen Unterschiede in den technischen Anforderungen und Spielregeln gibt.

In der Regel stehen zwei Doppel (oder Gruppen), getrennt durch ein Netz gegenüber und sind bestrebt den Ball/Federshuttle so zu platzieren, dass ein erfolgreicher Rückschlag des Gegners nicht zustande kommt. Rückschlagspiele sind als klassische schnelle direkte Wettbewerbe gerade für die op-tc-Spiele prädestiniert, da hier ein abwechselnder Schlagabtausch ohne Gegeneinwirkung den Spielablauf bestimmt.

Zweier-Wettkämpfe mit vielen Anmeldungen

Wenn sechs Spieler ein op‑tc‑Turnier austragen wollen, oder ein Turnier mit 6, 8 oder 10 Teilnehmern durch die Veranstalter ausgeschrieben wurde, dann dauert der Wettbewerb zwar länger, möglicherweise muss er sogar an mehreren Tagen stattfinden, aber umso bedeutender und eindeutiger ist das Ergebnis.

Mathematisch sind folgende Konstellationen möglich:

   6 Spieler: 1, 2, 3, 4, 5, 6 spielen 15 Runden zu je 3 Spielen (Vollturnier) = 45 Spiele    

Interessant ist, dass das Turnier nicht unbedingt voll ausgetragen werden muss, da bereits z. B. mit sechs ausgewählten Spielen (grün gekennzeichnet) oder mit zwölf ausgewählten Spielen (die blau gekennzeichneten Runden kommen dazu) bereits eine Entscheidung für ein Finale von vier Spielern (z. B. 2, 4, 5, 6) gefällt werden kann. Damit kann das Turnier, ob Tischtennis, Beachvolleyball oder einer anderen Wettbewerbsart bereits mit 6 + 3 oder 12 + 3 Runden abgeschlossen und entschieden sein.

Die drei Runden im Finale könnten dann geschätzt wie folgt aussehen:

Var. I.1.1_2 x 2 (6)

Bei einem Turnier mit acht Anmeldungen ist ansonsten eine kurze und effektive Ausscheide-Variante mit insgesamt nur neun Spielen möglich:

Spieler A, B, C, D, E, F, G, H

Var. I.2.2_2 x 2 (8)

Aus dem Beispiel ist ersichtlich, dass es zusätzlich eine Vielfalt von Turnier-Konstellationen gibt und Wettbewerbe auf der op‑tc‑Basis ganz unterschiedlich organisiert werden können. Dabei kann die Organisation des Wettbewerbs immer dem angemeldeten Teilnehmerkreis angepasst werden. Wichtig ist es, ein entsprechendes Turnier auszuschreiben: Sportart, Alters- und Leistungsklassen, Standort und Zeitpunkt sollten natürlich den Interessentenkreis bestimmen.

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