Wettkämpfe Sportler mit Tier oder Gerät
Die Variante V ist eine ungewöhnliche Variante – die „Mannschaften“ bestehen aus je einem Akteur und einem Tier oder einer Maschine (z. B. Sportarten mit Pferd, Reitrennen jeglicher Art oder Kartsport, Motorcross, Rallyesport). Selbst Gewehr- oder Bogenschießen könnte eine für Variante V geeignete Sportart sein. Dies sind beachtenswerte Mannschafts-Wettbewerbe, wo es auf die Erfahrung der Beteiligten in dem Umgang mit den Tieren bzw. mit den technischen Geräten (Autos, Motorräder usw.) darauf ankommt, für die richtige Herangehensweise, Steuerung und Nutzung zu sorgen. Aus Sicht des Sportlers sind es eigentlich Einzelwettbewerbe, wo es darum geht, nicht nur auf ein vorher antrainiertes Sportgerät (Pferd, Motorrad, Gewehr usw.) angewiesen zu sein. Andererseits ist es gleichfalls ein Wettbewerb der Tier- oder Sportgeräte-Betreuer, die das Sportgerät trainieren oder pflegen und bereitstellen.
Wettbewerbe dieser Art sind vorrangig für den Anfänger- oder Breitensport geeignet. Spitzensportler werden eher individuelle Direktlösungen vorziehen, um noch höhere Leistungen zu erreichen.
Zuerst ein Beispiel für das Pferderennen. Die Abläufe ähneln sich der Variante II mit dem Unterschied, dass auf einer Rennstrecke mehrere Läufe mit Wechsel der „Sportgeräte“ ausgetragen werden, z. B.:

Der Wettkampf wird z. B. über eine Strecke von 1.000 Meter ausgetragen.
Die Ergebnisse der Reiter und der Pferde werden im op-tc-Prinzip selbstverständlich separat ausgewertet. Ja keine Verwechslung der gestoppten Zeiten – immer richtige Zuordnung!
Bei Pferden ist sicherlich nicht jedes Tier geeignet an op-tc-Turnieren teilzunehmen.
Womöglich betrifft dies auch die Reiter! Dabei muss immer ausreichend Ruhezeit zwischen den Runden eingeplant werden, damit die Tiere sich ausruhen können und Ergebnisse überhaupt vergleichbar sind.

Hier sind außerdem die Bindung und Abhängigkeit zwischen den „Mannschafts-Mitgliedern“ entscheidend. Nicht jeder Besitzer ist gewillt, sein Pferd im Turnier den „fremden“ Reitern zu überlassen. Eventuell trifft dies sogar auch für die „mechanischen Gefährten“ zu.

Zuerst zählt die beste Platzierung, bei Gleichheit wird die Zeitsumme herangezogen.
Z. B. Reiter 1 mit 689,9 Sec. ist besser als Reiter V mit 692,4 Sec.
Austragung der runden 4-5, Siegerehrung am 2. Wettkampftag

Geordnet nach Platzierungen für die Reiter und den erreichten Zeiten für die Pferde sehen die Ergebnisse der fünf absolvierten Runden an dem konkreten Wochenende so aus:


In der Wertung zählt vorerst die Platzierung, danach die bessere Zeit. Z. B. zuerst zählt die beste Platzierung (Reiter 1, 3, 4), bei Gleichheit der Summe der Plätze (Reiter 2 und 5) wird die Zeitsumme herangezogen, z. B. Reiter-Nr. 2 mit 689,9 s ist besser als Reiter-Nr. 5 mit 692,4 s.
Nun kann die Siegerehrung stattfinden:

Weitere Beispiele siehe unter SPORT MIT TIEREN oder MOTOR- UND RADSPORT
