Wasserball kann analog dem Handball in Variante VII mit Torwart ebenfalls im op-tc-Stil gespielt werden. Allerdings ist zu erwarten, dass Sportarten mit vielen Teilnehmern in einer Mannschaft durch die Komplexität und Dauer des Rotationsprinzips eher weniger Interesse finden. Es sei denn die Wettbewerbe mit 2er oder 3er Teameinheiten, die im op-tc-Prinzip zusammen eine Spielrunde organisieren, finden Beachtung und Vorliebe innerhalb der Vereine.
Sechs Feldspieler (zwei Dreier-Teams, z. B. 1 und 2) gegen sechs Feldspieler (zwei Dreier-Teams, z. B. 3 und 4), dazu je zwei Torwarte (A und B bzw. C und D) können eine klassische op-tc-3er Runde bilden. Inwieweit bei Gleichstand eine Verlängerung oder Fünf-Meter-Schießen stattfinden, entscheiden die Organisatoren des Turniers.


Das beispielhafte Ergebnis ist:
Team 3C hat mit 7 Punkten und 17:12 Toren den 1. Platz
Team 4D hat mit 4 Punkten und 15:14 Toren den 2. Platz
Team 1A hat mit 4 Punkten und 14:15 Toren den 3. Platz und
Team 2B hat mit 1 Punkt und 12:17 Toren den 4. Platz
erreicht.
Die wichtigen Aufgaben des Kampfgerichts – Zeitnahme und Protokollierung des Spielverlaufs – sollten beibehalten bleiben. In einem Protokoll werden die Tore, Auszeiten und Fouls der Spieler vermerkt. Das vorgestellte Turnier dauert mit Pausen ca. 3-4 Stunden.
Im op-tc-Wasserball stellt sich die Konditionsfrage. Ein Wasserball-match besteht normalerweise aus vier mal acht Minuten effektiver Spielzeit. Dies könnte auf zwei mal acht Minuten wegen der drei Runden verkürzt werden. Damit wäre in dem oben aufgeführten Vorschlag die Gesamtzeit nur um 50% länger als im üblichen Spiel. Besteht dann ein Gleichstand kommt es zu zwei mal drei Minuten Verlängerung und danach zum Fünf-Meter-Schießen. Zwischen den einzelnen Vierteln wird zwei Minuten Pause gemacht, in der Halbzeit fünf Minuten.
