
In der Welt der Unternehmen, wie auch im Leben allgemein, ist das Streben nach im-mer besserer Leistung der Dreh und Angelpunkt des Wachstums. Das ist die menschliche Natur. Nicht nur Ehrgeiz, Geltungsdrang und Erfolgserlebnis motivieren die Mitarbeiter. Selbst die Entwicklung eigener Persönlichkeit, nachhaltige Gesundheit oder Geselligkeit mit anderen Gleichgesinnten sind wichtige Argumente, die eine tagtägliche „Schinderei“, eine bis zur Erschöpfung durchgezogene Arbeitswoche vergessen lassen, wenn Anerkennung der Leitungsebene, der Mitstreiter oder einfach eine Verbesserung der Arbeitsergebnisse ersichtlich werden. Nicht selten sind auch finanzielle Freuden der Grund für das Dranbleiben an der Sache. Diese Vorgänge sind fließend. Oft kann sich die ursprüngliche Motivation durch den positiven Entwicklungsverlauf verändern. Andere Ziele werden gesetzt und erreicht.

Ist es nicht ein erleichterndes, befreiendes Gefühl nach den vielen Tagen des Forschens, der Anstrengungen und dem Zweifeln an sich selbst, den Erfolg in einem Vor- haben, einem gelungenen Projekt wahr- zunehmen? Als Bestätigung der richtig eingesetzten Bemühungen um die Aus- führung der lang ersehnten Aufgabe mit fachgerechter Technik und innovativen Lösungsansätzen. Oft genügt außer- dem ein kleiner Fortschritt um Energie und Kraft, Willen und Ehrgeiz erneut in den nächsten Wochen und Mona- ten für das Weitermachen zu fin- den. Selbst eine Abwechslung von Siegen und Niederlagen empfinden viele Menschen als Ansporn für die Fortsetzung des Gelungenen.
Einen wesentlichen Anteil an der kontinuierlichen Fortführung von Arbeitsergebnissen hat das Verhältnis des Mitarbeiters zur Umgebung, in der er sich täglich bewegt. Neben den Arbeitsbedingungen spielt die personelle Umgebung, das Team, mit dem man ständig den eigenen Fortschritt vorantreibt eine entscheidende Rolle.

Eine eingeschworene Gemeinschaft zu bilden ist keine einfache Sache. Ob im Privat – leben, im Sport oder für eine erfolgreiche Unternehmung. Trainer größeren Mannschaften (z. B. Fußball, Eishockey, Handball, Volleyball, Basketball) brauchen oft viel Zeit und Geduld um aus einem breiten Kader die am besten zueinander passenden Spieler herauszufinden. Für die Unternehmen gilt das Gleiche.
Das op-tc-Prinzip eignet sich hervorragend für die Lösung des Problems der Teambildung. Mit unterschiedlichen Konstellationen der Mitarbeiter in der Mannschaft erkennt man die passende Mischung an Führungspersönlichkeiten und Leistungsträgern. Neben der trockenen Theorie über Teambildung ist der Lernprozess der Zusammenarbeit erst in der Praxisanwendung erfolgreich.
Die im op-tc-Prozess entstehenden Gruppen können sowohl homogener Art (Mitarbeiter mit relativ ähnlichen Fähigkeiten) als auch heterogener Art (Leistungsträger mit unterschiedlichen, sich ergänzenden Fähigkeiten) sein. Nur im zweiten Fall stehen nach mehreren Ausbauphasen des Zusammenwirkens die Chancen auf eine erfolgreiche Teambildung gut.
Erst wenn die Arbeitsstelle für den Interessenten attraktiv genug wird und das Umfeld des Unternehmens und der Aufgaben stimmen, dann kommt ergänzend der Erfolg. Die Suche nach dem besten Partner oder dem zuverlässigsten Team wird immer viele unterschiedliche Proben und Experimente hervorrufen. Dies begrenzt sich nicht nur auf den Bereich Technik, sondern gilt allgemein für Forschungsteams in allen Wissenschaftszweigen, auch z. B. für die Auswahl eines Expeditionsteams, bei dem neben den geistigen Fähigkeiten auch die körperliche Fitness, die Eignung in Abgeschiedenheit und auf kleinem Raum zusammen zu leben, maßgebend sind.
Die ersten Schritte eines op‑tc‑Anfangs sind steinig und holprig. In der Idee des op‑tc‑Prinzips liegt ebenfalls die Schwierigkeit des Lernens, Anpassens, des Suchens und des Findens. Umso gravierender wird sich die Überlegenheit des op‑tc‑Teilnehmers gegenüber den konventionellen Mitwettbewerbern mit der Zeit und der Erfahrung zeigen. Dies ist auch logisch, da er viel mehr Gehirnschmalz und Anstrengung in sein Voranschreiten investieren muss.
Für einen Sieg ist eine Spitzenleistung aller Teammitglieder gemeinsam und des jeden Einzelnen erforderlich, genau wie auch in der konventionellen Sport- und Kulturwelt, vielleicht sogar noch mehr.
Eine realistische Einschätzung der momentanen Situation der menschlichen Beziehungen ist im Sport, in Unternehmen, im täglichen Leben sehr wichtig. Schnellschüsse in der Beurteilung von anderen Menschen, Gegnern oder Mitstreitern sind da fehl am Platze. Eine Unterschätzung des anderen ist dabei genauso gefährlich, wie eine Überschätzung.
