Die op-tc-Wettbewerbe sind ebenfalls geeignet, wenn für ein großes herkömmliches Mannschaftsteam eine Auswahl neuer Spieler getroffen werden muss.
Der Drehpunkt eines Teams sind die zu bewältigende Aufgaben, das angestrebte Ziel. Es soll klar sein, wo die Grenzen des möglich erreichbaren Niveaus, der maximalen Leistungsfähigkeit liegen. In der Produktion, Industrie, im Handel und im Handwerk hängen Erfolge oft von der geschickten Teambildung, vom durchdachten Konzept des Kollektivaufbaus ab.
In jeder wirtschaftlichen Unternehmung bestimmt die Vorstellung, was man erreichen will, den Maßstab des eigenen Handelns. So ist ebenso in wirtschaftlichen Sphären die Abhängigkeit von den eigentlichen Zielen eines Unternehmens (nicht zu klein denken und detaillierter Wünsche formulieren!) immer für das Wachstum und den Erfolg ent – scheidend.

Eine klassische Unternehmensstruktur ist hierarchisch gegliedert, sodass auch Kontakte der Teammitglieder durch diese Hierarchiestrukturen vorgegeben sind. In All- gemeinen wird die Kommunikation „von unten nach oben“ dadurch erheblich erschwert. Eine modernere, flache Organisationsstruktur im Unternehmen erfordert aber wesentlich mehr an Zuhören, Mit- denken, Mitwirken an Ideen und Vorschlägen anderer. Das WIR der Mannschaft erwächst aus dem gemeinsamen Interesse für eine Sache, für ein Thema, einen Wettbewerb. Mitunter dauert der Prozess der Findung etwas länger. Bei kurzen Abläufen ist es umso wichtiger das WIR zu finden.
Die op-tc-Idee kann erfolgreich in wirtschaftlichen Unternehmen, im Personalwesen erfolgreich eingesetzt werden. Zum Beispiel ist für die Zusammensetzung eines fachübergreifenden Arbeitsteams bei der Auswahl von mehreren Mitarbeitern unterschiedlicher oder auch gleicher Fachrichtungen das beschriebene Prinzip eine effektive Methode dazu die geeignete Gruppe von Personen herauszufinden. Neben bekannten Bewertungskriterien der Teamfähigkeit, wie Kommunikation, Lernvermögen, technisches Wissen (Umsetzung der Aufgaben nach anerkannten Regeln) und Entscheidungsfreude, hat im beschriebenen Prinzip die Teamarbeit (Variation von Führen und Folgen) besondere Bedeutung.

Forschungsaufgaben könnten bei einer Team-Zusammensetzung auf Basis eines vorher stattgefundenen Wettbewerbes nach dem op-tc-Prinzip schneller und erfolgreicher gelöst werden.
Leistungsfähigere Entwicklungsteams in den Technikbereichen können bei op-tc-Wett- bewerben entstehen. Die Auswahl von verträglichen Besatzungen auf Schiffen lässt sich sicherer nach einem op-tc-Prinzip ermitteln. Die Bildung von Teams für Restaurants, Hotels, Planungsbüros sind weitere mögliche Beispiele für einen erfolgreichen Einsatz des op-tc-Prinzips.
Teamfähigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil einer Persönlichkeit.
Besonders wichtig ist das „Ausprobieren! Des op-tc-Prinzips in Unternehmen, wo mehrere Teams die gleichen ähnlichen Aufgaben zu realisieren haben. Da die ist der Wechsel von Teamplayern bis zu Erkennung der optimalen Zusammensetzung hilfreich.
Oft wird gesagt, dass es im Team „kein ich“ gibt. Der Erfolg des Teams ist das wichtigste Gebot. Individualität zeichnet aber eine Gemeinschaft aus. Die Fähigkeit die individuellen Stärken im Team zu nutzen und damit das Team zu stärken wirkt sich im op-tc-Prinzip maßgeblich aus. Durch Rotation wird diese Teamfähigkeit in den Trainings und den Wettkämpfen jeden Moment allein aus der Struktur des Wettbewerbs geübt! Durch solche Prozesse entstehen Alleinstellungs-Merkmale – unabdingbare Eigenschaften eines starken Teams!

In allen Mannschaftsbildungen ist das Thema „Führen“ und „Folgen“ vorhanden. In den einen sind die Eigenschaften mehr, in den anderen weniger ausgeprägt. Das Führen hat auch etwas mit dem „mitreißen“, Anstecken und sich mehr als sonst zumuten zu tun. Je ausgeprägter die sinnvoll ausgewogenen Führungseigenschaften sind, desto erfolgreicher ist der Beitrag für die Mannschaft des Mitwirkenden, für die momentane Aufgabe.
Ein Team zeichnet sich in der Zusammenarbeit aus, wenn
- jeder vollen Einsatz zeigt, sich der Sache mit Elan widmet und eigene Ideen einbringt
- keines der Team-Mitglieder während der Diskussion schreit oder aggressiv auftritt
- die Ziele, Rollen und Aufgaben im Team klar verteilt sind, gleichzeitig gewisse Freiheiten und Einblicke in die Arbeit der anderen erlauben

Eine Gleichwertigkeit ist im Team nicht erforderlich, sogar hinderlich. Selbst ein unerfahrener Mitarbeiter, der geringe Aufgaben übernimmt, kann durch eigene Ideen die Arbeit verbessern und die Mannschaft dem Ziel näherbringen.
Gehen wir mal davon aus, dass ein bundesweit agierendes Planungsbüro mit mehreren Niederlassungen sich auf die Planung und Entwicklung von Schulen und Kindergärten spezialisiert hat. In jeder Niederlassung steht dazu ein Team aus mehreren Leistungsträgern zur Verfügung. Für die Planungsaufgabe werden neben einem Projektleiter mehrere Bau- und „Haustechnik-Fachleute“ benötigt. Sicherlich bezieht man heute bei Bedarf oder bei Personalmangel (in der Regel) für Projektbearbeitung auch Fachleute aus den anderen Niederlassungen, gerade, wenn das Objekt nicht in unmittelbarer Nähe von einem der Büros liegt. Dies erfolgt aber nicht gezielt, im Sinne eines durchdachten Wachstums – nach dem op-tc-Prinzip.
Wichtige Merkmale einer Planung sind exakte Angaben und die Schnittstellen-Kommunikation. Heute, im Zeitalter des Datentransfers und der Home-Office-Arbeit, da Entfernungen immer eine geringere Rolle spielen, ist es umso wichtiger gemeinsam abgestimmte Standards, Datenblätter, Vorgaben rechtzeitig und vollständig an die Beteiligten zu übergeben. Die Zeiten der über den Tisch gereichten Schmierzettel als Schnittstellen-Angaben sind vorbei. Psychologisch hat eine solche op-tc-übliche Verfahrensweise eine wichtige erzieherische Rolle. Exaktheit erspart Zeit und schützt von Fehlern! Höhere Qualität zahlt sich in der Gegenwart und in Zukunft aus. Umso wichtiger sind diese Prinzipien, wenn nicht alle Gewerke in den Händen eines Planungsbüros liegen.
Also ist das op-tc-Prinzip für alle Unternehmens-Strukturen eine entscheidende Metho- de des Wachstums und Erfolges. Projekte bewusst wie folgt ansetzen und auswerten! Durch Anwendung des op-tc-Prinzips werden innerhalb der Teams Qualitätsstandards zu Schnittstellen zwischen den Beteiligten automatisch geschaffen, nicht erzwungen ein- geführt.


Allgemein bekannt ist die Abhängigkeit des Aufwandes und des langfristigen Objekt-/ Gebäudewertes bei einer guten oder einer mäßigen Planung.

Ein Planungsprozess ist viel komplexer als ein Tennisspiel. Hier kann auch ein Wertungsrichter nicht ständig die Richtigkeit der Abläufe verfolgen. Trotzdem ist ein stichprobenmäßiges Qualitätsmanagement zur Einhaltung der „Spielregeln“ angebracht.


Einen besonderen Platz in der Betrachtung von Teams nimmt die Auswahl der aufgabenbezogenen Zusammensetzung der einzelnen Gruppenmitglieder ein. Jede Person, jeder Mitwirkende des Teams hat in der Regel ihre Stärken, die der Gruppe zu Gute kommen und ihre Schwächen, die in der Gruppe auszugleichen sind.
Gewöhnlich werden Mitglieder von Teams durch Vorstellungs- oder Präsentationsge- spräche ausgewählt, bewertet und integriert. Eine Teamfähigkeit des zu Prüfenden wird dabei nur am Rande sichtbar.
Ein mathematisches Prinzip der Auswertung von Ergebnissen einer Zusammenarbeit der rotierenden Personen bringt eindeutig höherwertige Resultate. Bei der Suche nach den optimalen Lösungen einer Team-Zusammensetzung sind sie nützlicher als die herkömmliche Bewertung der Präsentationsmethode. Bei der Betrachtung von mehreren zusammenhängenden Komponenten zeigen sich die Vor- und Nachteile der Teammitglieder, ihre Anpassungsfähigkeit an gemeinsamen Aufgaben zu arbeiten, ihre Zielstrebigkeit ein besseres Ergebnis zu erreichen, ihren Kampfgeist.
Personalführung ist besonders bei der Bildung von neuen Teams von Bedeutung.

n der Technik sind bei der Zusammenstellung von Entwicklungsteams im Bereich von multifunktionalen Forschungen op-tc-Anwendungen voraussichtlich konkreter und effektiver als eine „theoretische“ Auswahl von „besten“ Kandidaten. Inwieweit dies einen höheren, einmaligen, Aufwand hervorruft, ist in jedem Fall einzeln zu erwägen – lohnen würde es sich auf jeden Fall.
Angenommen es ist ein Team zu bilden, in der ein Mathematiker, ein Chemiker und ein Physiker erfolgreich gemeinsam für mehrere Jahre an einem wichtigen Thema zu forschen haben. Es werden jeweils drei beste Referenzen der Bewerber im jeweiligen Fach ausgesucht (Mathematiker 1M bis 3M, Chemiker 1C bis 3C, Physiker 1P bis 3P). Diese starten eine Aufgabenrunde, bei der jede Aufgabe mit einem anderen „Team“ besetzt ist.
Die Kunst des Vorgangs ist, die passenden richtigen Aufgaben für die op-tc-Bewertung zu finden. Dies ist schwieriger als die Ermittlung der passenden Testpersonen. Denn in den Aufgaben sollten auf jeden Fall nicht nur die Fachkenntnisse der Einzelpersonen zur Geltung kommen. Vor allem sollten die Schnittstellen zwischen den Fachgebieten, die die Zusammenarbeit der Fachleute darstellen erkannt und genutzt werden.

Damit die Lösung des angestrebten Problems bereits am Anfang der Forschungsaufgabe eine Richtung erhält, ein Konzept für die zukünftige Untersuchungen feststeht, ist die absolute Bereitschaft der Fachleute sich in das andere Gewerk einzuarbeiten, sich in die Schnittstellen-Aufgabe reinzudenken, eine multifunktionale Landschaft gemeinsam zu entwerfen, unerlässlich.
Die Ergebnisse der Teamarbeit müssen dann notenmäßig bewertet werden. Daraus ist zunächst eine beste Zusammensetzung des Teams festzulegen. Ein gelungenes Team zeichnet eine Transparenz der Aufgabenverteilung auf alle Teilnehmer, eine Vielfalt von Lösungsansätzen, die Bewältigung klarer Aufgaben nach klaren Spielregeln aus.
