Karten- und Legespiele

Bei vielen Karten- und Brettspielen können sich die Fans die Zeit an einem Einzeln- oder einem Mannschaftsspiel vertreiben. Im Unterschied zum Einzelkartenspiel ist im Mannschaftsspiel die Entwicklung von Strategien mit größerem Risiko verbunden, da das Blatt des Partners nicht bekannt ist. Der Reiz der Vermutung und des Glücksfalls ist im Team größer. Selbst wenn man ein schlechtes Blatt erwischt hat, besteht die Hoffnung sich durch den Partner einen Sieg zu erschleichen.

Die meisten Karten- und Lege-/Brettspiele, die gewöhnlich zwei gegen zwei gespielt werden, können im op-tc-Prinzip ebenfalls erfolgreich angewendet werden.

Kartenspiele

Kartenspiele sind eine Kombination von Glück und Können. Ausgenommen sind Bridge-Turniere, bei denen auch op-tc-Prinzipien verwendet werden können, allerdings ist dies dann sehr komplex, was wir den Kennern, wenn sie Lust dazu haben, überlassen. Eine Reihe von Kartenspielen, wie z. B. die verschiedenen Varianten von „All Fours“ (Yorkshire, Trinidad, Lancashire), Canasta (als Team 2×2 oder 3×3), … eignen sich hervorragend ebenso für op-tc-Abende und -Turniere.

Bei Karten- oder Würfelspielen sollte eher die Kontinuität des Erfolges, weniger die Glückssträhnen des besseren Blattes oder der glücklicheren Würfelzahlen die Bewer- tung beeinflussen. Dies erreicht man mit einem größeren op-tc-Turnier, wo die Teilneh- mer die Gruppen wechseln oder 2er-Mannschaften gemeinsam auftreten.

Betrachten wir nur ein einfaches Beispiel der vier Tischgruppen für 2er-Mannschaften in einem Bridge-Wettbewerb „Turnier mit Glück“. Gespielt werden je 2 Sätze.

Es wird ein Viertelfinale an vier Tischen gespielt. An jedem Tisch werden je zwei Sätze mit gleicher Mannschafts-Besetzung gespielt, z. B. 1+2 gegen 3+4. Die erreichten Punk- te werden für die Partner gleich zugeschrieben. Danach werden in folgenden 2 Sätzen die Besetzungen getauscht – 1+3 spielt gegen 2+4. Und letztendlich spielen weitere 2 Sätze die Spieler 1+4 gegen 2+3. Anhand der erreichten Punktesumme aus 6 Sätzen werden die Platzierungen an jedem Tisch ermittelt.

Z. B. am Tisch I: den 1. Platz hat Nr. 4 und den 2. Platz hat Nr. 2.

Also sind im Halbfinale an den Tischen I und II weitere sechs Sätze auszutragen. Und im Finale treffen sich die Spieler Nr. 4, 7, 12 und 14. Die Trostrunde bestreiten Spieler Nr. 2, 8, 10 und 13. Als Gewinner wird in unserem Beispiel der Spieler Nr. 14 gefeiert.

Aber das beste Spielerpaar muss nicht unbedingt aus Nr. 14 und Nr. 12 bestehen!

Als gutes Beispiel eines op-tc-Kartenspiels wäre Doppelkopf, wenn das Zusammenspiel nicht durch die Kreuz-Dame festgelegt wird, sondern im Rotationsprinzip erfolgt.

Domino

Domino ist ein anderes, sehr beliebtes Spiel, das unterhaltsame und heitere Abende füllen kann.

Ob All Fours®, Doscientos®, Block Domino®, Five Up® oder ein anderes Spiel, das einen Satz von Dominosteinen mit der Doppelsechs benutzt, die Teilnehmenden begeistert, es wird entsprechend den gültigen Spielregeln gespielt. Und es werden die angeschriebenen Punkte den Teams zugeordnet. Selbst das Stichspiel „Texas 42®“ kann im op-tc-Modus gespielt werden. Da alles Gruppenspiele mit zwei Partner gegen zwei Partner sind, ist die Mindesttabelle der Variante I (wie z. B. Tischtennis-Doppel) hier maßgebend.

Spiel-Zusammensetzung für 4 Teilnehmer. Matador

Versuchen sie es mal mit dem spanischen Domino-Spiel „Matador“, dass sich etwas von den anderen Spielvarianten dadurch unterscheidet, dass es vier besondere Steine, die Matadore genannt werden, gibt. Sie haben entweder sieben Punkte und zwar [1- 6], [2-5], [3-4] oder es ist die Doppelnull [0-0]. Die Regel für das Anlegen eines Steins an ein Ende der Linie besagt, dass der Stein am Ende der Linie und der gespielte Stein zusammen die Summe von sieben ergeben muss. Nach einem Spiel zählt jeder Spieler die Summe seiner Punkte auf seinen verbliebenen Steinen.

Foto: freepik.com
Matador

Der Spieler mit der geringsten Anzahl von Punkten ist der Gewinner. Er bekommt die Punktesumme aller anderen Spieler als Pluspunkte angeschrieben, nachdem er zunächst seine Punktsumme subtrahiert hat. Wenn zwei Spieler die gleiche niedri- ge Punktsumme haben, dann wird dieses Spiel nicht gewertet. Das Spielziel sind 100 Punkte für den Gewinn einer Partie. Das Ergebnis aller drei Partien zählt.

Ansonsten ist es möglich Matador auch mit einem Dominosatz der Doppelneun (55 Steine) oder einem Dominosatz der Doppelzwölf (91 Steine) zu spielen. Die im Spiel zu legenden Punktesummen sind dann entsprechend 10 oder 13.

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